Tiere sind unsere Mitgeschöpfe. Leider läuft in unserer Überflussgesellschaft einiges schief. Die einen sehen sie als "Wegwerfartikel", die nächsten als unkontrollierbare Gefahrenquelle und dann gibt es noch die Menschen, die die Tiere vermenschlichen und so ihnen auch nicht immer unbedingt helfen. Die Ursache für diese Entwicklungen mag in der Entfremdung vieler Menschen von der Natur liegen...
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Sonntag, den 15. November 2009 um 12:20 Uhr
Anika Börries
Aktuelles
Ein vieldiskutiertes Thema, allerdings sollte man sich als Katzenhalter bewusst sein, dass eine Katze zwei bis drei mal im Jahr bis zu sechs Junge pro Wurf bekommt, die wiederum nach sechs Monaten fruchtbar sind. Rein rechnersich kann eine Katze so innerhalb von 10 Jahren 240 Mio. Nachkommen haben (Deutscher Tierschutzbund)! Und wo bleibt man dann mit den ganzen Katzen? Die Tierheime quellen über, so dass vieler Orts Aufnahmestopps verhängt werden. Aber wohin dann mit dem Findelkind oder dem ungewollten Nachwuchs?
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Samstag, den 07. November 2009 um 12:10 Uhr
Anika Börries
Allgemeines
Die Tiervermittlungen sind voll von Tieren, die aus dem Süden Europas gerettet wurden und dann hier vermittelt werden sollen. Einheimische Notfälle gehen in der Flut der Tiere aus dem Süden immer mehr unter und ich bezweifle stark, dass der Export der "überflüssigen" Vierbeiner in den tierlieben Norden Europas etwas an der Problematik ändert.
Montag, den 17. September 2007 um 22:42 Uhr
Andreas Noll
Wissenschaft
Was die rassebedingten Charaktereigenschaften von Hunden betrifft so unterliegt deren Wertung in der Öffentlichkeit stets einem Wandel. Das Ergebnis sind extreme Meinungen welche aufeinander treffen und es dem Laien unmöglich machen einen klaren Überblick über die Fakten zu erhalten. Das eine Lager behauptet die Rassezugehörigkeit wäre völlig egal und es käme lediglich auf die Aufzucht an, dass andere Lager geht sogar soweit, die Gefährlichkeit eines Hundes von seiner Rassezugehörigkeit abhängig zu machen.
Samstag, den 17. März 2001 um 03:00 Uhr
Christiane Quandt
Wissenschaft
Aggression ist ein normales, lebensnotwendiges Verhalten. Die Verhaltenswissenschaften gehen heute davon aus, dass jedes Verhalten sich im evolutiven Sinne zu einem einzigen Zweck, nämlich dem, möglichst viele der eigenen Gene in die nächste Generation weitergeben zu können, entwickelt hat. Das heißt, im Gegensatz zu der vor inzwischen 150 Jahren formulierten Darwin'schen These vom >Survival of the fittest< im Sinne einer individuellen Fitness, geht man heute davon aus, dass der die Evolution antreibende Prozess nicht die Fitness des Einzeltieres an sich, sondern die Gesamtfitness basierend auf der Weitergabe der Gene ist.
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Sonntag, den 05. Juli 2009 um 16:33 Uhr
Anika Börries
Allgemeines
"Mein Tier wildert nicht." Diese Aussage einiger Hunde- und Katzenhalter, dass ihr treuer Gefährte keiner Fliege was zu leide tue, hört man sehr oft. Das mag im Bezug auf Menschen oder im Sichtfeld des Herrchens oder Frauchens auch stimmen, leider stimmt diese Aussage fast nie, wenn es sich um Klein- oder Jungtiere handelt oder der Hund außerhalb des direkten Einflußbereichs seines Herrn ist, gerade, wenn sich zwei Hunde gefunden haben.
Dienstag, den 06. Februar 2007 um 12:59 Uhr
PROVIEH - Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V.
Aktuelles
Vogelgrippe-Vorkommen in England belegt: Schuld sind Intensivtierhaltung und Tiertransporte – Aufstallungsgebot hat keine Grundlage mehr.
Vogelgrippe wird offenbar nicht durch Zugvögel übertragen, sondern ist ein hausgemachtes Problem der industriellen Intensivtierhaltung. Was Experten schon lange vermuteten und was Landwirtschaftsminister Horst Seehofer und die Agrarindustrie immer leugneten, scheint jedoch nun bewiesen zu sein: Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) berichtet, dass das im Putenmastbetrieb in der englischen Grafschaft Suffolk aufgetretene H5N1-Virus mit asiatischem Stamm dem entspricht, welches im Januar in Ungarn gefunden wurde. Da die Briten auch in Ungarn Betriebe unterhalten und ihre Tiere auch aus Ungarn beziehen, stehe laut OIE zweifelsfrei fest, dass sich die Vogelgrippe durch Tiertransporte ausgebreitet hat.
Mittwoch, den 13. September 2000 um 23:28 Uhr
Anika Börries
Wissenschaft
Bei vielen der Maßnahmen zum Schutz der Menschen vor gefährlichen Hunden wird vorrausgesetzt, daß einige Rassen häufiger beißen und damit gefährlicher sind als andere Rassen. Doch vielfach liegt dass an der Abundanz einzelner Rassen in den Medien und nicht an der tatsächlichen Zahl von Vorfällen mit Rassen.
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