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Tierschutz mit Kastrationspflicht für Freigängerkatzen!

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Kater Ein vieldiskutiertes Thema, allerdings sollte man sich als Katzenhalter bewusst sein, dass eine Katze zwei bis drei mal im Jahr bis zu sechs Junge pro Wurf bekommt, die wiederum nach sechs Monaten fruchtbar sind.  Rein rechnersich kann eine Katze so innerhalb von 10 Jahren 240 Mio. Nachkommen haben (Deutscher Tierschutzbund)! Und wo bleibt man dann mit den ganzen Katzen? Die Tierheime quellen über, so dass vieler Orts Aufnahmestopps verhängt werden. Aber wohin dann mit dem Findelkind oder dem ungewollten Nachwuchs?

Sich selbst überlassen, werden die verwilderten Katzen schnell zum Problem, weil sie krank werden, in der Natur wildern und sich weiter vermehren. Landen dann Katzen bei den Jägern auf der Strecke, ist der Schuldige schnell ausgemacht, obwohl man davon ausgehen kann, dass die meisten Jäger verantwortungsvoll handeln. Werden die sich selbst überlassenen Katzen eingefangen, so haben sie oft einen sehr schlechten Gesundheitszustand, so dass sie oft bleibende Schäden zurückbehalten.

Während es für die meisten Hundehalter unvorstellbar wäre, wenn sie zwei mal im Jahr Welpen zu Hause hätten, ist es bei Katzen offenbar weniger tragisch, bzw. der Halter bekommt auf Grund des Freiheitsdrangs  der Tiere davon auch nicht unbedingt etwas mit. Allerdings wird durch die Flut an Fundkatzen und ganzen Würfen das Katzenelend nicht geringer und die Besitzer wirklich entlaufener Katzen können in der Flut der Katzen oft nicht mehr ausfindig gemacht werden, da die finanziellen Mittel der Kommunen und damit auch der Tierheime knapp bemessen sind. Dazu stellt sich die Frage, warum der Steuerzahler für die Flut an Katzenwelpen aufkommen muss? Muss nicht der Halter dafür Sorge tragen, dass sich kein ungewollter Nachwuchs einstellt?

Der Landkreis Paderborn hat deswegen nun eine Kastrationspflicht männliche und weibliche Freigängerkatzen ab dem 5. Lebensmonat eingeführt. Da auch das regelmäßige Füttern verwilderter Katzen, das Problem nicht mindert, sollen die Menschen, die die Tiere füttern dafür sorgen, dass die Katzen kastriert werden - gegebenenfalls durch die Mithilfe der Tierschutzvereine oder Kommunen.

Insgesamt könnte durch eine flächendeckende Kastration von Freigängerkatzen nicht nur das Katzenelend verringert werden (weniger -kranke- Katzen in den Tierheimen), sondern der Steuerzahler würde entlastet und das Problem wilderner Katzen könnte ebenfalls begrenzt werden.

Quellen:

 

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