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Start Ökologie und Umwelt Naturschutz Meister Adebar zurück in Bockholte bei Werlte!

Meister Adebar zurück in Bockholte bei Werlte!

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WeißstochWährend Störche und andere Vögel bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts das Bild der Landschaft in weiten Teilen Deutschlands prägten, verschwanden viele dieser Arten im Lauf der Industrialisierung aus der Landschaft. Das letzte Weißstorch-Brutpaar auf dem Hümmling (Landkreis Emsland) verschwand Anfang der 70er Jahre aus dem ebenfalls an der Mittelradde liegenden Dorf Auen bei Lindern (Landkreis Cloppenburg). Nachdem über Jahrzehnte die Population der Weißstörche in Niedersachsen rückläufig war, scheint dieser Trend offenbar gestoppt. In der Grafschaft Bentheim wurden im letzten Jahr die ersten Küken flügge und auch in Ostfriesland scheint sich die Population langsam zu erholen. In der Raddeniederung bei Bockholte wurde jetzt dieser Storch bei der Nahrungssuche gesehen.

Ursache für den Rückgang dieser und vieler weiterer Wiesenvogelarten ist die intensive Bearbeitung und die Trockenlegung vieler Wiesen und der damit verbundene Rückgang an Mäusen und Lurchen, die den Vögeln als Nahrung dienen. Sollte dieser Nahrungsgast dank der intensiven Bemühungen, von Landwirten, Jägern, Naturschützern und Kommunen wieder genug Lebensraum und auch einen Partner finden, besteht die Chance, dass sich nach über 40 Jahren das erste Brutpaar in der Raddeniederung wieder ansiedelt. Dies wäre zu wünschen und ein sicheres Zeichen, dass die Anstrengungen der letzten Jahre das Verschwinden der typischen Arten dieser Landschaft aufzuhalten, endlich die lang ersehnten Früchte tragen.



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Bockholter   |17.Jul.2008 22:00
Bringt nur nichts, wenn die einheimische Bevölkerung mit allen Tricks aus den
Gebieten herausgehalten werden soll. Für wen ist denn das NSG gedacht? Das geht
nur, wenn alle zusammen mitmachen!!!
Bewirtschafter   |19.Jul.2008 12:55
Leider muß man sagen das der Kommentar von "Bockholter" absolut nicht
nachvollziehbar ist. Welche Tricks sollen angewendet worden sein? Alle
Naturschutzbemühungen fanden auf freiwilliger Basis statt. Der
"Bockholter" zeigt hier, daß er noch nichteinmal sich mit der Thematik
eines NSG´s befasst hat, ansonsten würde er wissen, warum ein NSG entsteht und
das es hier um den Schutz der Natur und deren Abläufe geht. Bezüglich der
Bewirtschaftung auf Flächen im NSG gibt es die Möglichkeit vom
Bewirtschafter/Eigentümer monitäre Fördungen zu aktivieren im Gegensatz zum
LSG.
Wenn man die seit Jahren durchgeführte Wiesenvogelzählung und dessen
Durchführung im Bereich Marka / Mittelradde betrachtet, zeigt sich eindeutig,
dass die meisten betroffenen Bewirtschafter dieser Flächen im NSG positive
Erfahrungen gemacht haben und dieses auch weiter voranbringen wollen.
Bockholter   |14.Aug.2008 09:48
Der angebliche "Bewirtschafter" sollte mal die Einwohner vor Ort
befragen!!! Er scheint weit weg zu wohnen...
Anika Börries  - Erst mal eine Diskussionsgrundlage schaffen!   |14.Aug.2008 14:57
Ich vermisse beim "Bockholter" irgendwie die vermeindlichen
"Tricks", mit denen die Einheimischen aus den Gebieten herausgehalten
werden sollen. Das "Aussperren" der Bevölkerung kann und will nämlich
kaum im Interesse eines NSG sein. Zudem ich dort genug Wege kenne, auf denen man
dort ohne Hindernisse o.ä. die Gegend erkunden kann, wenn man sich an die
Regeln hält, die woanders auch gelten hält (Hunde während der Brutzeit
anleinen etc.). In diesem Sinne würde ich den Bockholter gerne mal dazu
einladen eine sachliche Diskussion zu führen, um evtl. Misstände aufzuzeigen
bzw. Missverständnisse zu beheben. Einfach unbegründete Kommentare zu
schreiben, hilft dabei leider nicht.
Bockholter   |14.Aug.2008 15:24
alle Naturschutzbemühungen fanden auf freiwilliger Basis statt?
Hahaha...welcher Eigentümer wurde denn gefragt bei der Ausweisung des LSG? Und
einen finanziellen Ausgleich gibt/gab es für die Nutzungseinschränkungen auch
nicht...sie müssen sehr weit weg wohnen... die von der Bevölkerung gewünschte
Radwegausweisung zur Nachbarortschaft Auen wird ebenfalls verhindert...
nichts
desto trotz ist der Bockholter nicht gegen die Naturschutzbemühungen, die
durchaus sinnvoll sind, aber wie schon gesagt, die berechtigten Interessen der
heimischen Bevölkerung sollten auch berücksichtigt werden!!
Bockholter   |19.Sep.2008 13:04
Ich vermisse eine Antwort auf meinen Kommentar. Würde es auch toll finden, wenn
sich Meister Adebar wieder(?) in der Raddeniederung ansiedeln würde!
Anika Börries   |20.Sep.2008 17:16
Ich schrieb ja als Autor dieses Artikels, dass die Verbesserungen Dank aller
Beteiligten zu verzeichnen sind. Es beteiligen sich ja Landwirte an
Gelegeschutzprogramm und erhalten z.B. dafür Aufwandsentschädigungen. Dazu
liefen ja mehrere Diplomarbeiten in den letzten 3 Jahren... und ändern kann man
nur was, wenn man sich mit der Materie auseinandersetzt und dann konstruktive
Kritik äußert... (es gibt hier übrigens noch mehr Beiträge über die Radden
und den Hümmling...)

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